Jede Adresse hat in Österreich ihre eindeutige ID:

Fiktives Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 001, OBJNR 1379565, NTZ 1)
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„Adresse“=“ADRC#######“
hat X Gebäude
„Gebäude“=“GEB#“

Ein Gebäude hat X Subcodes, diese bilden historische und neue, also z.B auch bereits angerissene Objekte ab.
„GEB“=“SUBCD###“

Beispiel: 
Innsbruckerstraße 4:
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 001) Abriss
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 002) Neubau

Eine Adresse kann mehrere Gebäude und Gebäude Subcodes beinharten:

Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 001) Abriss
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 002) Büro-u.Wohnh.
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 002) Lagerhalle
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 003) Vordere Werkstätte
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 004) Hintere Werkstätte
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 005) KFZ-Werkstätte

Jede Subcode Gebäudeeinheit, ist in Objektnummern „OBJNR“ unterteilt.
Beispiel: Innsbruckerstraße 4   (ADRCD 8073064, GEB 1, SUBCD 002, OBJNR 3379465)

Also das Wohngebäude Subcode 001 Objekt 3379465

NTZLNR 0001 Top 1 Wohnung 1. St
NTZLNR 0002 Top 2 Wohnung 2. St
NTZLNR 0003 Büro 2. St

Natürlich wäre es also für uns interessant, in OSM den Adresscode ADRCD und die Nutzlaufnummer
abzubilden.

Beispiel:
addr:housenumber=4/2
addr:ADRCD=8073064 
addr:NTZLNR=0002
addr:sub=2

Die Frage hierzu, ob wir von den Gemeinden und Städten solcherart Information, wie auch bereits thematisierten Typen: Hauptadressen, Identadressen und Pseudoadressen per OpenData erhalten.

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Adressen in Ost und West

Es gibt in der Adressvergabe zwischen Ost und Westösterreich eine unterschiedliche Situation.

Westösterreich: Bauantrag, das Bauamt setzt eine reale Adresse. Die Umsetzung des Bauvorhabens kann dauern, meist ist das Bauvorhaben aber noch vor Veröffentlichung neuer Luftbilder abgeschlossen. Also jeder Adressnode bildet einen realen Bauantrag ab.

Ostösterreich: In einem Erschließungsgebiet werden von den Gemeinden entlang der geplanten Straße links und rechts Zähladressen vergeben. Solche scheinen im BEV Satz als vollwertige Adressen auf, sind aber tatsächlich nur Pseudoadressen. Zähladressen werden zur Real Adresse, sofern an deren Position eine Bebauung erfolgt. Die Zähladresse bleiben auch dann bestehen, sofern die Bebauung von der anderen Straßenseite erfolgt. Pseudoadressen sind daher keine reale Adresse, und haben so auch in OSM nichts verloren.

So erklären sich auch einige Missverständnis beim erfassen neuer Adressen.

Als Mapper in Westösterreich ist jeder Adressnode -da dieser bereits mit einem Bauantrag verknüpft- ist eine reale gültige Hausnummer. Es kommt im Westen auch äußerst selten vor, dass von Gemeinden Adressen bereits vorsorglich gesetzt werden.

Damit wir die vom BEV im Osten von Österreich veröffentlichte Adressen vernünftig anwenden können, benötigen wir einen Merker der aktive und Pseudoadressen unterscheidet. Hier ist das BEV am Zug.

Österreich Open Data Adresslisten des Bundesamt für Eich und Vermessungswesen, gejammt.

Bekanntlich stellt das BEV über die gesetzliche OpenData Vorgabe, Adresslisten der Öffentlichkeit zur Verfügung. https://www.data.gv.at/katalog/dataset/adressen-relationale-tabellen-stichtagsdaten Leider beinhalten aktuelle BEV Veröffentlichungen speziell in und rund um Wien, nicht nur reale Adressen, sondern auch Pseudoadressen. Ref: https://www.openstreetmap.org/changeset/70786990 Was deren Veröffentlichung im Osten von Österreich weitgehend unbrauchbar macht. Im Westen von Österreich gibt es hingegen eine anderes Problem mit den OpenData Adressen. Dort sind Adress- Duplikate im Zufallspinzip in die Landschaft gestreut. Ref: https://www.openstreetmap.org/changeset/70171175

Die an die Fahne des BEV geheftete OpenData Unterstützung, entpuppt sich daher bislang als nur halbherzig umgesetzt. Man darf hierbei nicht vergessen, dass es sich beim Bundesamt für Eich und Vermessungswesen um eine Behörde mit gesetzlichem Auftrag handelt.

Adressen in Österreich

Mich beschäftigt derzeit die Frage ob es sinnvoll ist, Österreichs Adressen unter Anwendung von Luzandro aufbereiteten Adress- Diffs, Stichtag 1. April 2019 in Adresse unmittelbar zu vervollständigen. Unter Anwendung von mehreren Overpass Abfragen ist es nämlich möglich hierbei eine sehr brauchbare Grund Qualität sicherzustellen. (Also ein Halbimport unter Beibehaltung bereits in OSM gemappter Adressen).

Das aktuelle Problem sehe ich darin, dass sich meiner Wahrnehmung nach bislang leider -neben mir- nur der User Luzandro mit der Anwendung dieser für OSM wertvollen Adresslisten beschäftigt. Um in einen kontinuierlichen Qualitätsprozess einzusteigen, ist es sinnvoll Adress Releases jeweils möglichst vollständig anzuwenden.

Über den aktuell langsamen Fortschritt droht uns nämlich derzeit, dass neuere Realeses veröffentlicht werden, während wir die Veröffentlichung vom ersten April noch gar nicht vollständig abgearbeitet haben. Ein solches Versionschaos sollten wir vermeiden.

Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=746282#p746282

Zurück zur Übersicht: https://addresshistory.wordpress.com/

Österreich Postleitzahl Relationen

Ich bin guter Dinge, meine Initiative Postleitzahl Relationen in Österreich zu vervollständigen, bald fortsetzten zu können.

Der Grund für mein aktuelles Innehalten liegt darin begründet, dass ich beim Ergänzen von PLZ Relationen in Wien, auf für mich bestürzend große Adresslücken gestoßen bin. In Priorität sind natürlich Hausnummern wichtiger als PLZ Relationen, weswegen ich Vorarlberg und Tirol nun in Adresse komplettiert habe, aktuell in Salzburg Hausnummern vervollständige, und derart bewährte Techniken weiter gegen Osten ausrolle.

Wie so üblich im Leben, wenn man Dinge mit der notwendigen Konsequenz verfolgt, so eröffnen sich dann durch neue Techniken auch neue Möglichkeiten. Schlicht was vorerst als geradezu unmöglich erscheint, bekommt mit der notwendigen Beharrlichkeit verfolgt, einen Horizont.

Besonders freut mich diesbezüglich die jeweils sehr freundliche Unterstützung durch Städte und Gemeinden, sowie dem BEV für seine OpenData Spenden.

Adressen im Bundesland Vorarlberg II

Wie bereits beschrieben, habe ich am 15. Mai Adressen im Bundesland Voralberg unter Anwendung von Luzandro aufbereiteten Diffs komplettiert. Es sind nun weitere Arbeiten notwendig, dazu folgende Overpass Turbo Abfrage anwenden.

// Abfrage doppelter Hausnummern. Nodes und Gebäudepolygone ohne Adressen mit Namen oder Gewerbe. (addr:Place und addr: street wird berücksichtigt). Bitte zur Vermeidung unnötiger Serverbelastung, jeweils einen Kartenausschnitt manuell festlegen, oder das Fenster nicht zu groß wählen.

[bbox:{{bbox}}];
nwr["addr:city"]["addr:housenumber"];
for(t["addr:city"] + " " + t["addr:street"] + " " + t["addr:unit"] + " " + t["addr:flats"] + " " + t["addr:place"]+ " " + t["shop"] + " " + t["addr:housenumber"] + " " + t["name"]+ " " + t["amenity"]+ " " + t["shop"]+ " " + t["note"])
{
  if (count(nodes) + count(ways) + count(relations) > 1)
  {
   (._;>;); out meta;
  }
};

Die meisten Adressduplikate können wir an Straßenecken lokalisieren, zum Auflösen hierbei den jeweiligen Bereich im Editor
vollständig laden (ohne Overpass Filter), nun erscheint meist auch der von mir im Mai hinzugefügte Adressnode („at_bev:addr_date“=“2019-04-01“)