OSM Weichenstellungen in Österreich

Es gab in der letzten Zeit im OpenStreetMap Projekt in Österreich, einige interessante Veränderungen:

Vergleicht man im März 2019 Gebäudeumrisse in OpenStreetMap, mit ihrem Pendant in der amtlichen basemap.at, so muss man erstaunt feststellen dass es speziell im Osten von Österreich in OpenStreetMap fast nur äußerst grobschlächtig gemappte Gebäudeumrisse gibt. Einen Grund kann man hierin erkennen, dass bei OSM-Inhalten welche noch aus dem Zeitrum 2009-2013 stammen, es damals gravierende technische Einschränkungen für Mapper gab. Schaut man auf neuer Arbeiten, so erkennt man dass solche Arbeiten meist von nur wenigen Usern stammen. Trotz heute vorliegender hochwertigen Luftbildern wird von diesen trotzdem nur grobschlächtig gearbeitet. Ich habe mir die Mühe gemacht, einige User auf diese Diskrepanz hinzuweisen, habe aber leider noch von keinem einzigen, hierfür eine plausible Antwort erhalten. Wohl auch aufgrund meiner Nachfrage hat erwin6330 und !Y! inzwischen deren destruktive Mitwirkung -wenigstens- pausiert. Beide User sind seit Monaten nicht mehr aktiv, was ich persönlich als sehr positiv empfinde, hiermit geht hoffentlich auch eine für OSM Österreich unrühmliche Epoche zu Ende.

Wie JM82 hier anmerkt, https://forum.osm.org/viewtopic.php?id=65313 ist das West Ost Gefälle nun leider zementiert. Wo findet sich Motivation und eine zum Nachbessern notwendige Freiwilligen Anzahl?.

Ein Blick in andere OSM- Entwicklungsländer zeigt, dass eine Grund Qualität an Gebäudeumrissen, dort durch großflächige OpenGov Gebäudeimporte erzielt wurde. Ich stelle daher nun solche auch bei uns in Österreich zur Diskussion. Hierfür stehen uns jetzt BEV Daten, unter geeigneter Lizenz CC BY 4.0 zur Verfügung. http://www.gisforge.com/files/Permission_to_Incorporate_basemap.at_Into_OpenStreetMap_.pdf

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2 Kommentare zu „OSM Weichenstellungen in Österreich

  1. Ich sehe keine wirkliche Notwendigkeit an einem Import im Osten, denn schließlich sind ja die Gebäude schon weitest gehend vorhanden. Zumindest zeigt das die Website von Thomas Konrad (https://osm-austria-building-coverage.thomaskonrad.at/)
    Dass die Qualität der Gebäudeumrisse durchaus verbesserungswürdig ist, habe ich auch schon bemerkt. Wenngleich man aufpassen muss – keinesfalls stimmen die basemap Grundrisse mit denen des Luftbildes überein – da gibt es oft große Unterschiede.

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    1. Wenn wir uns den aktuellen basemap Stadtplan Wien, oder basemap Karten anderer Landeshauptstädte anschauen, dann kann man als OpenStreetMap Optimist, wohl kaum nur eine einzige Sekunde zögern, basemap.at IMPORT klare Sache.
      Die Frage ist angesichts von 3 D Gebäuden in der Schweiz, wie wir die einzigartige OpenStreetMap Fähigkeit Vorort Erhebungen Live in die Karte zu bringen, mit den statischen amtlichen Karten verbinden. Ich stelle mir OpenStreetMap künftig mit einer sogenannten „Radierer“ Funktion vor. Navigiere ich in OSM künftig nach Wien, und finde ich dort in der basemap ein noch nicht erfasstes neues Gebäude, so öffne ich den OpenStreetMap Editor, und radiere als erstes einen kleinen Bereich der in OSM importierten amtlichen Karte aus, anschließend zeichne ich in den so geschaffenen weißen Fleck, mein OSM Polygon Gebäude. Mit der nächsten amtlichen Karte schließen sich diese Lücken, wieder. OSM würde den amtlichen Kartenzeichnern, wertvolle Hinweise über Veränderungen und amtliche Kartenfehler liefern.

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