Hervorgehoben

Eine neue Wochennotiz ist Online

http://blog.openstreetmap.de Hallo Leser, In diesem Thread wird der Hinweis auf die Wochennotiz veröffentlicht. Beste Grüße und auf eine Gute Zusammenarbeit

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Gebäuderegister Daten sind der Gemeinde Erzeugnis

Österreichs Gemeinden, sind die Quelle vieler geografischer Daten. So auch der im sogenannten AGWRII erfasster Gebäudemerkmale. Gebäudedaten werden mittels einer sogenannten NTZ indiziert. Die Frage welche ich mir für das Jahr 2019 zu klären vorgenommen habe ist. Wem gehören Gebäuderegisterdaten, und gibt es eine Möglichkeit, solche von den Gemeinden zu erhalten, und so Gebäude -im speziellen die NTZ und so einzelne Gebäudeeinheiten- auch in OpenStreetMap besser abzubilden.

Feststellung im Jahr 2018. Adressen sind der Gemeinde Erzeugnis

In der vierten Februarwoche 2019 habe ich neue und geänderte Adressen der Marktgemeinde Zeillern, in OpenStreetMap eingetragen. Nach vor einem Jahr, haben selbsternannte OSM offizielle, für ebensolches von mir noch heftigst die Vorlage von jeweils einem expliziten OpenData Gemeinderatsbeschluss gefordert.

Zeillern ist inzwischen eine von vielen Gemeinden, deren Adressspende ich in OpenStreetMap eingetragen habe. Aktuelle veröffentlichte Adressen kommen den Gemeinden zugute, zeitnahe Aktualität ist für OpenStreetMap gut.

Von den Gemeinden habe ich hierfür freundliche Reaktionen erhalten. Nachdem ich persönlich mit den Problemen und der Arbeit von Gemeinden konfrontiert bin, also mir eine Affinität zur Gemeindearbeit zueigen ist, freut es mich diesen in ihrer wichtigen Arbeit helfen zu können.

JOSM Mapping Praxis, Maus mit „Memory“ Funktion

Bekanntlich verwende ich eine Roccat Tyon Maus. Diese verfügt über eine Shift Taste, sowie über eine Finn. Nachdem ich öfters die Kopier und Einfüge Funktion benötige, bin ich nun auf eine praktische Maus Konfiguration gestoßen.

Das festhalten der Shift Taste und bewegen der mittleren Finn nach rechts, kopiert Merkmale.
Einfaches Bewegen der mittleren Finn nach rechts, löst anschließend die Einfüge Funktion aus.

In der Praxis verfügt so meine Maus, über eine praktische und intuitiv bedienbare Memory Funktion.

Natürlich könnte man solches auch mit der normalen Computer Tastatur erledigen. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass Memory und wiederholtes Auslösen kopierter Mehrkmale, einfach aus dem Handgelenk heraus, das tägliche Mappen angenehm beschleunigt.

Gem2Go hat sich gegen OpenStreetMap entschieden

Mit Jahreswechsel 2018/19 sind viele Gemeinden mit Ihrer Gemeindehomepage zum neuen integrierten Gem2Go Service der
Firma RIS GmbH gewechselt. Ich habe mir im August 2016 die Mühe gemacht, und bei der Firma Kufgem persönlich in einem Gespräch, für OpenStreetMap Werbung betrieben (Ref: Kufgem Sausgruber Gespräch 8/2016 Kufstein mit Übergabe einer OSM Tasse). Herausgekommen ist nun aber leider doch ein Kartenverbund zwischen Basemap und Google. OpenStreeteMap Fehlanzeige. Was auch immer die Beweggründe für das aussperren von OpenStreetMap sein mögen, die Kosten, können es nicht gewesen sein. OpenStreetMap ist schließlich Open Source, wie auch herold.at beweist.

Schaut man sich das neue Service der Firma RIS genauer an, so können zwar Gemeinden auf dem Basemap Layer eigene POIS wie Gemeindeeinrichtungen setzten, praktisch werden aber die Bürger wie Schafe zur Google Maps getrieben. Dort lenkt Google diese dann auf seine kommerziellen Google Ads Links.

Warum Gemeinden ihre Bürger auf die Webseite eines amerikanischen Digitalriesen lenken, bleibt ein Rätsel, vielleicht aber hat hierfür die Firma RIS eine Erklärung.

Was mich nun hierbei überaus schmerzt, ist dass OpenStreetMap durch das ausklammern aus kommunalen Angeboten, einen wichtigen Rückkanal verliert. Sind es doch Gemeinden welche über lokale Kartenfehler am ehesten Bescheid wissen. Aber hier kommt wohl die Eifersucht des BEV ins Spiel. Die Veröffentlichung von Geoinformationen ist deren Geschäftsfeld, wo kommen wir da hin, wenn Gemeinden solche Informationen selbst verbreiten.

OpenStreetMap abgeschlagen?

In einem aktuellen Bericht des renommierten Heise Verlages über Navigation im Auto, https://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Navis-vor-dem-Juengsten-Gericht-4275576.html kommt OpenStreetMap nicht vor.

Haben wir unsere Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht? was geht hier vor sich.

Liest man den Artikel, so bemerkt man, dass sich die Autokarten Szene inzwischen einen Schritt weiter bewegt hat. Diese ist nun bei Echtzeitdaten angekommen. Offline ist offensichtlich gestern, nun geht es um Live Staumeldungen, und Personen Frequenzen in Restaurants und Geschäften.

Nun, eigentlich ist das nicht unser Problem, um Live Daten kümmern sich ja die Anwender unserer OSM Daten. Ganz so einfach ist die Situation wohl aber doch nicht. Möchten wir überleben, müssen wir wohl ebenfalls Live Beacons in unser Projekt einbauen. Warum sollen wir den Datenstrom an Echtzeitdaten, allein den Privaten überlassen?

Es spricht nichts dagegen, dass ein Lokal Inhaber, ein Freizeitzentrum uns Live Daten über die Auslastung seines Lokales, OpenSource zur Verfügung stellt. Leider fehlen uns aktuell hierfür geeignete Schnittstellen.