Talk aktive Openstreetmap Pseudonyme

Talk soll laut Frederik Ramm (Firma Geofabrik), in Prozessen der Entscheidungsfindung in OpenStreetMap zwingend miteinbezogen werden. In OSM werden aber Entscheidungsprozessen nirgendwo als anonymes Verfahren beschrieben, allenfalls könnte man TALK selbst als anonymen Prozess verstehen. Daher mein Versuch, TALK und OSM Identitäten miteinander zu verknüpfen. Ein Offenlegung von Realnamen ist hierbei von mir nicht beabsichtigt, ich nutze öffentlich einsehbare Angaben, die von den jeweiligen Usern selbst stammen.

Talk-at PseudonymTalk Mail AdresseLobbyist für:OpenStreeetMap ID
Andreasa_voit at gmx.athttp://www.openstreetmap.org/user/geologist
Bernd Gruber lists at mehrzweckraum.com http://www.openstreetmap.org/user/GRUBERND
Frederik Ramm frederik at remote.orgFirma Geofabrikhttp://www.openstreetmap.org/user/woodpeck
Friedrich K. Volkmann bsd at volki.at http://www.openstreetmap.org/user/fkv
Kevin Kofler kevin.kofler at chello.at http://www.openstreetmap.org/user/Kevin%20Kofler
Markus Mayr scubbx at openstreetmap.at http://www.openstreetmap.org/user/ScubbX
Michael Maier michael.maier at student.tugraz.at http://www.openstreetmap.org/user/species
Norbert Wenzel norbert.wenzel.lists at gmail.com http://www.openstreetmap.org/user/BearT
gppes_osm at web.dehttp://www.openstreetmap.org/user/Gppes
Thomas Rupprechtrupprecht.thomas at gmail.comhttp://www.openstreetmap.org/user/XimeX
Robert Grübler robgruebler at gmail.comhttp://www.openstreetmap.org/user/Robhubi
Rudolf Mayerrudolf.mayer at gmail.comhttp://www.openstreetmap.org/user/Rudolf%20Mayer
Stephan Bösch-Plepelitsskunk at xover.mud.athttp://www.openstreetmap.org/user/skunk
Michael Reichert osm-ml at michreichert.de Firma Geofabrikhttp://www.openstreetmap.org/user/Nakaner
realadryadry at gmx.athttp://www.openstreetmap.org/user/realadry
Robin Dänekerobin.daeneke at live.athttp://www.openstreetmap.org/user/emergency99
Robert Kaiserkairo at kairo.athttp://www.openstreetmap.org/user/KaiRo
Stefan Taunerstefan.tauner at gmx.athttp://www.openstreetmap.org/user/stefanct

Beschäftigt man sich mit TALK näher, so stellt man fest, dass diese Plattform auch als Landungspunkt für allgemeine Fragen an OSM dient. Das bedeutet, externe richten ihre Fragen mittels einer Mail an OSM. In talk registrierte antworten hierzu.
Das scheint für mich der primäre Zweck dieser Plattform zu sein, wobei hier zu kritisieren ist, dass jedermann im Namen von OpenStreetMap antworten kann, selbst dann, wenn er selbst gar kein Mitglied der OSM Gemeinschaft ist. Vermutlich dient das als Schnittstelle zum universitären und professionellen Umfeld, wo sich z.B. auch Berufsfotografen an in Geografie relevanten Fragen und Antworten beteiligen.

Berufsgeografen und universitäre Einrichtungen erhalten so Einfluss auf OpenStreeetMap. Zu kritisieren ist hierbei, dass OSM so auch der Willkür und dem Wohlwollen dieser ausgeliefert ist. Den tatsächlich an OSM mitwirkenden, wird so nur eine untergeordnete Rolle zugebilligt.

OpenStreetMap und die TALK Verschwörung

Mir wird nachgesagt, da und dort in der Thematik, OpenStreetMap eine Verschwörung zu sehen. Tatsächlich sehe ich Politik. Politik bedeutet dass ein Projekt, unser Projekt relevant ist, und das ist gut so. OpenStreetMap ist relevant, und daher gibt es in unserem Projekt auch Politik. Politik erzeugt manchmal Spannungen, von Krieg möchte ich gar nicht sprechen. Das erste Opfer von politischem Einfluss ist aber immer die Wahrheit, erkennbar an mangelnder Transparenz.

Aktuelles auf talk at

https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2019-June/009897.html

Talk ist eine Plattform, der in OpenStreetMap großes Gewicht zugebilligt wird. Interessant ist hierbei dass es von den in Talk aktiven Personen keine nachvollziehbare Verschränkung zum Open Source Projekt gibt.

Was hier Frederik zur Diskussion stellt macht mich nun sehr sehr traurig. Gerne hätte ich in meinen Bemühungen für mehr Hausnummern in Österreich, mehr an Unterstützung erfahren.

Eine spezielle Bitte an lokale Mapper,
es ist möglich dass meine Importe teilweise mit wertvollen Daten aus Vorort Erhebungen, also mit wertvollem lokalem Wissen kollidieren. Ich habe meine Arbeitsweise dahingehend geändert -bis auf einige wenige Fälle wo ich hierzu mit Gemeinden in direkten Kontakt stehe- nur noch Diffs zu importieren, das schließt aber Fehler trotzdem nicht aus.
Folgende Arbeitsweise ermöglicht ein schonendes Entfernen von unerwünscht importierten Daten. Dazu einen solchen Bereich mittels JOSM Editor, unter Anwendung folgendem Overpassfilter öffnen:

 

[out:xml][timeout:25][bbox:{{bbox}}];
{{geocodeArea:Austria}}->.searchArea;
(
 node
  ["at_bev:addr_date"="2019-04-01"](area.searchArea)({{bbox}});
  way
  ["at_bev:addr_date"="2019-04-01"](area.searchArea)({{bbox}});
  relation
  ["at_bev:addr_date"="2019-04-01"](area.searchArea)({{bbox}});
);
(._;>;);
out meta;

Anschließend JOSM Tastenkombination. strg + f betätigen. Hier nach „user:addresshistory*org“ suchen. Zu entfernende Inhalte nun löschen, den Node selbst aber bestehen lassen, dieser ist möglicherweise bereits Teil eines Gebäudes. Löschen würde zu Konflikten führen. Änderungen hochladen.

LG Johann

Adressen nördliches Niederösterreich

wie eine Grafik von regio-osm.de zeigt, ist der Adressbestand speziell im Westen von Österreich nun annähernd gut. Adresslücken gibt es noch in Niederösterreich und der Steiermerk. Vielfach dort bereits gemappte Adressen, bestehen bislang nur aus der Hausnummer.

Um das zu bereinigen sind noch umfassende Adressergänzungen notwendig. Zu welchem Zweck man Adressen allein aus der Hausnummern bestehend mappt, bleibt hierbei ein Rätsel. Nach Außen erscheinen solche Adressen als angeblich gemappt, tatsächlich sind solche Adressen aber vollkommen unbrauchbar.

Ich habe nun Pascal Neis gebeten, eine statistische Auswertung über die Adressentwicklung der letzten Jahre und der allgemeinen Beteilung daran zu erstellen. Ziel sollte es sein eine größere Beteiligung, auch durch andere User zu erzielen. Eine Dokumentation in OSM Wiki über eine allseits akzeptierte Vorgangsweise wäre wünschenswert. Leider gibt es außer der von mir beschriebenen Vorgangsweise, bislang keine weitere Anleitung, wie man die Adress- Situation in Österreich nachhaltig verbessern könnte.

Leider ist aktuell mein Zugang zum OSM Webforum gestört. Gerne würde ich dort die Frage stellen ob jemand anderer, bereits eine Anleitung erstellt hat, wie man die Adresserfassung für unsere Server (ohne Daten unnötig hochzuladen) ressourcensparend umsetzten könnte. Derzeitige Anleitungen würden in Anwendung, entweder hunderte aktive OSM- Mitwirkende bedingen, oder ein einzelner User wäre dazu gezwungen sicher mehr als 10 Jahre seiner Arbeitszeit allein der Vervollständigung von Adressen in Österreich zu widmen. Der Zwang zu einer solch aufwendigen Arbeitsweise, kommt tatsächlich einer Verhinderung gleich.

Eine spezielle Bitte an Github Aktive.
Ich kenne mich mit Github nicht aus, bin aber -wie viele andere EDV Laien auch-, per Videoanleitungen dazu in der Lage auch komplexe EDV-Prozeduren nachzuvollziehen. Daher wär es freundlich, für OSM Bearbeitung die auf Github verweisen, eine vollständige Videoanleitung anzufügen. (Bitte auch einen Link der die Einrichtung des Arbeitsplatzes erklärt).