Warum wird in OpenStretMap der Ball dem talk Mailforum zugespielt.

Neulinge wundern sich, warum es in OpenStreetMap, voneinander zwei getrennte Diskussionsforen gibt.

OSM Forum
Talk-AT

In unserem Schwesterprojekt Wikipedia gibt es so etwas nicht.

Lange hat mich dieser Umstand beschäftigt, ich habe hierfür folgende eigene Erklärung gefunden.

OpenStreetMap wird wie eine Diktatur geführt. Wie in Diktaturen üblich gibt es eine privilegierte Klasse an User, diese sind speziell im Talk Mail Verteiler aktiv.

Der Grund hierfür ist, dass sich OpenStreetMap mit kommerziellen und Staatlichen Geografen arrangiert hat. Osm darf daher am Rande zum Beispiel der AGIT Salzburg einen Infostand betreiben. Diese Annäherung zwischen Professionisten wie dem Stadtplan Wien, dem BEV der Universität Salzburg, wird von diesen nun dazu genutzt das freie Kartenprojekt auf Distanz zu eigenen Projekten zu halten. Damit diese Allianz unangreifbar ist, stellt OpenStreetMap den Professionisten mit TALK einen Raum zur Verfügung, der über keine Nutzer Verschränkung mit einer OSM Identität verfügt. So erhalten Professionisten unangreifbare Macht über OpenStreetMap.

Der Betrieb von OpenStreetMap benötigt Ressourcen. OpenStreetMap weltweit betrachtet, ist in Adressabdeckung irrelevant, aus OpenStreetMap kann man aber nützliche Kartentiles rendern. Starke Player wie die Firma Mapbox und Geofabrik, sind hier aktiv. Adressen werden hingegen von diesen aus kommerziellen Kanälen, also von unseren staatlichen Akteuren zugekauft, so schliesst sich der Kreis.

Damit brauchbare Kartentiles entstehen, stellen Österreichs Professionisten OSM sehr hochwertige Luftbilder zur Verfügung.

Staatliche Akteure beziehen Hausnummern über den Gemeinde und Städtebund. Leider mangelt es hier manchmal an der Qualität, und den Bauämtern am Interesse an der Adressqualität stetig zu arbeiten. Österreichs Geografen betrieben daher mit dem austriaaddresshelper ein eigenes Projekt, mit dem lokales Adresswissen gesammelt, und zur eigenen Qualitätsverbesserung genutzt werden kann. Auch der User Luzandro hat ein solches aufgelegt. Es ist hierbei aber keinesfalls vorgesehen, dass OSM in Adressen selbst relevant werden sollte. (Hier bin ich nun in Konflikt mit denn Adressvermarktern des BEV geraten)

Warum also Frederik Ram, entscheidende Diskussionen in die Talk Sphäre zwingt, das hat lediglich mit diesem Arrangement zu tun. Frederik kann daher in der Deutschsprachigen OpenStreetMap Ecke, schalten und walten wie ein kleiner Sonnengott. Damit nicht doch Diskussionen gelegentlich in das Webforum freier User entgleiten, wird dieses speziell im Falle des OSM Webforums von Österreich durch seinen Mitarbeiter Michael Reichert „Moderiert“.

In der Sackgasse

Nun bin ich etwas ratlos, davon ausgehend an einer lebendigen Initiative mitzuwirken, holt mich nun die trockene Realität ein. Non Profit Initiativen wie Linux haben es schwer. Ist der Punkt zum Erfolg knapp erreicht, folgt eine kommerzielle Abspaltung. Zurück bleibt ein Spaß und Experimentier Projekt, welches nicht erfolgreich sein darf.

Genauso ist das auch mit vom BEV an OpenStreetMap zur Verfügung gestellten Adressen. An einen kommerziell erfolgreichen Mitbewerber verschenkt man solche nicht. Der Fehler liegt hier darin, dass Österreichs Hausnummern auch nicht dem BEV, oder der Stadt Wien gehören. Diese sind über die gesetzliche OpenData Vorgabe vielmehr Allgemeingut.

OpenStreetMap darf also nicht erfolgreich, oder sagen wir besser nicht relevant sein. Für ein irrelevantes Projekt finden sich aber nur wenige freiwillige Mitwirkende. Mapper welche OpenStreetMap dringend benötigen würde um besser zu werden. Ein negativer Teufelskreis.

Frederik Ram, Firma Geofabrik hat seinen Einfluss geltend gemacht, um OpenStreetMap Österreich in Adresse in die irrelevantnis, zurück in die Steinzeit zu senden. Mapper die OSM wieder aus dieser befreien könnten sind nicht da. Es gibt diese ganz einfach nicht. Österreich fügt sich in Adresse, nun wieder in die weltweite homogene irrelevantnis von OpenStreetMap in Adressen ein.

Das kann Frederik nun auch egal sein, seine Firma verdient Ihr Geld aus der Vermarktung von OSM Kartentiles, Hausnummern sind hierfür nicht notwendig.

Ärgerlich sind hingegen User, welche sich gegen eigene Initiativen stellen. So zum Beispiel dem Projekt der Firma Geofabrik für Dumme Multipolygone. Die stören im Rendern von Dummen Kartenkacheln.

Diese seine Initiative wurde von der Community abgelehnt. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Proposed_features/Empfehlung_zur_Verwendung_von_Multipolygonen

Selbst dieses Urteil versucht er durch nachträgliches Einfügender folgender Phrase ins Gegenteil zu verkehren.

[Redaktionelle Anmerkung: Aufgrund eines Übertragungsfehlers ist die Zusammenfasssung in ihr Gegenteil verkehrt worden. Richtigerweise geht es um eine Empfehlung für die Verwendung von geschlossenen Wegen zur Darstellung von einfachen Flächen anstelle von Multipolygonen.]

Ich war einer der Gegner. Frederik mag mich daher nicht, die DWG hat er nun zu seinem persönlichen Rachefeldzug instrumentalisiert, Österreich ist nun weitgehend aktueller Hausnummern beraubt.

Frederik bist Du nun glücklich?

Neue Luftbilder im Tiroler Unterland

Soeben bemerke ich, dass in den Tiroler Bezirken, Schwaz, Kufstein und Kitzbühel neue Luftbilder veröffentlicht worden sind: Nutzbar sind diese Luftbilder für uns im JOSM Editor. Abrufbar als Tiris: Orthophoto.

Der Dank geht an die Tiroler Landesregierung. Tiris Layer werden von vielen Anwendungen in Tirol genutzt, Auch die Tiroler Feuerwehr Karte, wird durch aktuelle Luftbilder wieder zur besten Karte in Tirol.

Putschversuch im AT Webforum

Im AT Webforum ist eine Diskussion über den Umgangston in Foren von OpenStreetMap entbrannt. Ein ehemaliger Moderator versucht eine kritische Masse an User hinter sich zu scharen, und stellt den momentanen Moderator Michael Reichert OSM: Nakaner offen in Frage.

Wie der Umsturzversuch begann: Auslöser war, ein per Changeset Kommentar angekündigter umfassenden Revert. Normalerweise finden solche Entscheidungen im Diskussionsforum statt, was aber Emga/Negreheb nicht davon abgehalten hat, weiter im Changeset, Stimmung gegen einen bestimmten User anzufachen.

Diese Revert- Diskussion hat sich schließlich doch in den Talk Mail Verteiler verlagert. Eine aus dieser Aggression entstandene inzwischen gelöschte Diskussion im Webforum war dann aber Grund, über eine umfassende Diskussion über den Umgangston.

Anhand der an dieser Diskussion beteiligten Personen zeigt sich nun, dass diese zwar gewichtig auftreten, aber kaum eine eigene nennenswerte Mitwirkung im OSM Projekt vorweisen können. Speziell beim user tquadrat fällt dies in bizarrer Weise auf. Dieser kritisiert vehement, fehlender Forumskultur, selbst bringt dieser je Jahr aber nur ein zwei Änderungen ein. tquadrat tritt sehr selbstsicher auf, weswegen ich davon ausgehe, dass dieser wie einige andere User auch, aus Geografen Kreisen stammt. Kreise welche kommerziell tätig sind. Beim Open Source Projekt OpenStreetMap handelt es sich aber um ein Non- kommerzielles Projekt. Ich finde es in Umgangston, Fairness, und Ehre, sehr verwerflich, dass kommerzielle Lobbyisten derart unverfroren auf OpenStreetMap einwirken.

Umgangston hat auch mit Respekt zu tun, wie kann man mit Personen zusammenarbeiten, welche meinen ein Projekt wie OpenStreetMap derart unverfroren von außen beeinflussen und dirigieren zu können.

Es wird Zeit, dass wie in der Wikipedia längst üblich, Personen welche in Entscheidungen mitwirken möchten, erst eine relevante eigene Mitwirkung im Projekt vorzuweisen haben.

Tirol verhängt Staßensperren auf Ausweichrouten

https://www.tirol.gv.at

In OpenStreetMap gibt es hierfür zum Zwecke einer Beeinflussung des Routings, keine geeignete Attributierung. http://www.openstreetmap.org/changeset/71428706

Die Straßensperren:
Jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr bis zum 14. September 2019.

Fahrverbote: Übersicht: http://overpass-turbo.eu/s/K5J

[out:xml][timeout:25][bbox:{{bbox}}];
{{geocodeArea:Tirol}}->.searchArea;
(
  way
  ["note"="Fahrverbote auf niederrangigem Straßennetz - Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr ausgenommen"](area.searchArea)({{bbox}});
);
(._;>;);
out meta;

Link zur Forums Diskussion:
at. OSM Forum
de. OSM Forum

Adressbestand lt. regio-osm.de Österreich im Juli 2019

Es ist in den letzten Monaten in Adressvervollständigung in Österreich viel gelungen, nicht immer konfliktfrei.

Folgendes Bild zeigt sich Anfangs Juli 2019:

Ein besonderer Dank gebührt der OpenData Initiative in Österreich, ohne welche dies nicht möglich gewesen wäre.

Der regio-osm.de Auszug zeigt, wo wir tendenziell stehen. Dieser Dienst ist bereites alt, und bewährt. 
Regio- referenziert auf Referenzdaten welche international zur Verfügung stehen. regio-osm ist daher ein sehr wertvoller Dienst, dem wir, dem OpenStreeetMap viel zu verdanken hat.

Manchmal ist es wirklich gut, etwas zurückzutreten, gut ein Gewerke aus etwas Abstand zu betrachten. Der Westen in Österreich schaut in Adressen bereits sehr gut aus. Einzelne tiefrote Flecken sind, wie PPete2 angemerkt hat durch Referenzfehler begründet. 
Nachdenklich stimmt mich hingegen, noch die Steiermark und das Umfeld in und rund um Wien, Niederösterreich.

Wir schreiben das Jahr 2019, OpenStreeetMap ist noch jung, und es wird gelingen, den Gordischen Knoten in Zähladressen, Pseudoadressen, Grundstück- Zutrittadressen, Wohnanlagenadressen, der speziell im Ostern von Österreich gesponnen ist, mit der Zeit aufzulösen.

Einen Versuch, es Alexander dem Großen gleichzutun, eine solche Radikalkur finde ich jedenfalls unangebracht.
Wir haben Zeit, wir haben Geduld, 
OpenStreetMap gehört die Zeit.